Andreas Zimmermann Malerei
© Andreas Zimmermann, Frankfurt (Oder) - 08. Oktober 2017

BRANDENBURGISCHE

KULTURSTIFTUNG

COTTBUS-FRANKFURT

(ODER)

Seit Juli 2004 sind das dkw. Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus - neben dem STAATSTHEATER COTTBUS - und seit Juli 2017 das Museum Junge Kunst Frankfurt (Oder) unter der neuen Bezeichnung BRANDENBURGISCHES LANDESMUSEUM FÜR MODERNE KUNST Teil der Brandenburgi-schen Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder). Aufgabe der Stiftung öffentlichen Rechts ist es, durch den Betrieb der beiden Einrichtungen Kunst und Kultur im Land Brandenburg zu fördern. Zuwendungsgeber der Stiftung sind das Land Brandenburg und die Städte Cottbus und Frankfurt (Oder).

KUNSTMUSEUM

DIESELKRAFTWERK

COTTBUS

Das vom Land Brandenburg verantwortete Museum für bildende Kunst in Cottbus hat im Mai 2008 sein neues Domizil im ehemaligen Dieselkraftwerk zwischen Amtsteich und Spree bezogen. Für das abwechslungsreiche Ausstellungsprogramm stehen nun rund 1.250 Quadratmeter Ausstellungsfläche im ehemaligen Maschinenhaus und Schalthaus zur Verfügung. Das Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus beherbergt mehr als 23.000 Objekte moderner und zeitgenössischer Kunst der Gattungen Malerei, Skulptur / Objekt, Grafik, Fotografie und Plakatkunst. Neben Präsentationen aus dem Sammlungsbestand sind jährlich etwa sieben personal- oder thematisch gebundene Ausstellungen zu sehen. Quelle: www.museum-dkw.de

DAS MUSEUM

JUNGE KUNST

FRANKFURT (ODER)

Das Museum Junge Kunst besitzt eine der wesentlichsten Sammlungen von Kunst aus dem Osten Deutschlands. Aber nicht alleine sein Kunstbesitz auch sein Ausstellungs- programm macht es für zahlreiche Besucher zu einer der ambitioniertesten Einrichtungen für Gegenwartskunst. Im spannungsvollen architektonischen Ambiente ergeben alte Bauformen und zeitgenössische Kunst einen herausfordernden und erfrischenden Dialog. Deshalb wird der Besuch dieser Einrichtung zu einem "Muss" für jeden Frankfurter Kunstfreund sowie für jeden Besucher der Stadt. Quelle: www.museum-junge-kunst.de

News & Links

AKTUELLES

Im Vorbeigehen: Von Städten, Frauen und

Männern - Otto Dix

Cottbus / DKW / 2.9. - 19.11.2017

Art Savour - Künstler für Künstler

in der Schweiz

ART SAVOUR ist eine internationale Künstlergemeinschaft zum Präsentieren, Kommentieren, Erleben, Schaffen, Genießen von Kunst und Kultur. Sie besteht seit Sommer 2008 und hatmehr als 100 Mitglieder, vorwiegend aus der Schweiz, vereinzelt aus: A, D, FL, Türkei, USA/CH, Chile/Mexiko. Zu ihren wichtigsten Aktivitäten gehö- ren, das Veranstalten des jährlichen Open-Air Samstagmalens, des zweimonatlichen Wandersalons 1248, Gruppenausstellungen, Auk- tionen, sowie das Erstellen eines Künstlerpräsenz-Rating-Systems und das vergeben entsprechender Sterne. Das Zentrum des Netz- werkes bildet die Onlinepräsentationsplattform für Werke, News und Highlights auf www.artsavour.ch.

Internet: www.artsavour.ch 

Wie kaum ein anderer deutscher Künstler fing der Maler und Grafiker Otto Dix (1891 - 1969) in seinen kraftvollen Werken die brüchigen Zeiten der 1920er-Jahre in all ihrer Widersprüchlichkeit ein. Seine realistischen, manchmal hart überzeichneten Bildwelten prägen das kollektive Gedächtnis an die Weimarer Republik bis ins Heute. Im neuen Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst zeigen zwei Ausstellungen an den Standorten Cottbus und Frankfurt (Oder) Arbeiten von Otto Dix, seiner Zeitgenossin Erna Schmidt-Caroll (1896 - 1964) sowie aus der neu vereinten Sammlung aus den 1970er- und 1990er-Jahren. Die beiden zeitlich parallel laufenden Ausstellungen "Im Vorbei- gehen: Von Städten, Männern und Frauen" in Cottbus und "(Quer)Köpfe" in Frankfurt (Oder) bilden den Auftakt der Programmverzahnung beider Standorte durch thematische, künstlerische und kunsthistorische Zusammenhänge sowie die gemeinsamen Kontextualisierung der gesamten Sammlung des Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst. In der Ausstellung im Dieselkraftwerk in Cottbus wird Malerei und Grafik von Otto Dix aus den 1920er-Jahren zu sehen sein. Die Werke zeigen den künstlerischen Blick von Otto Dix auf seine Zeit. Seine Kunst spiegelt sowohl das hedonistische Lebensgefühl der sogenannten Goldenen Zwanziger, wie die Verwerfungen der Gesellschaft und der folgenden Weltwirtschaftskrise. Eine besondere Rolle spielt die veränderte Rollenverteilung zwischen Mann und Frau, die sich als vollkommen neues Thema in Kunst und Gesellschaft niederschlägt. Dix' Bildwelten zeigen das urbane Sozialgefüge der Weimarer Republik, nächtliche Stadtansichten zu Prostitution, Erotik und Gewalt und das illustre Freizeit- und Kulturleben sowie das Arbeiterleben in den Metropolen der 1920er- Jahre. Das Spektrum der rund 60 in Cottbus vereinten Ausstellungs- exponate von Otto Dix reicht von selten gezeigten Gemälden zu Klassikern seiner grafischen Werkzyklen sowie vergleichsweise unbekannten Holzschnitten. Quelle: Museum dkw., Cottbus